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Victor Montoya: Erzählungen der Grausamkeit

Soll man Bücher über Grausamkeiten schreiben? Unter bestimmten Umständen: Ja!

Immer wieder kam es in den Orten um die Minen Boliviens zu brutalen Massakern und Folterungen, aber die Bevölkerung nahm – mit dem Rücken zur Wand – den Widerstand auf. Unter bestimmten Umständen muss man über Grausamkeiten schreiben.

Die Geschichte des Anden-Hochlandes ist für Europäer durch zwei wesentliche Ereignisse gekennzeichnet: Durch die Eroberung des Inka-Reiches durch die Spanier im 16. Jhdt. und die revolutionäre Befreiung Anfang des 19. Jhds. „Freiheit“ blieb jedoch für Viele ein Traum. Die Arbeitsbedingungen in den Bergwerken wurden kaum leichter. So entwickelten sich die Orte um die Minen – Llallagua, Siglo XX, Potosi u.a.m. – zu permanenten Konfliktherden. Der Autor wuchs im Zentrum des Geschehens auf und wurde somit Zeuge von Armut und Not, begleitet vom Terror durch die „Para-Militärs“.

Folter führt zu keiner Problemlösung: Was bleibt sind die tiefen körperlichen und psychischen Verwundungen einerseits, sowie Misstrauen und Hass andererseits. 

Victor Montoya wurde 1976 aufgrund seiner politischen Aktivitäten im Gefängnis Panóptico Nacional de San Pedro sowie im Hochsicherheitsgefängnis Chonchocoro Viacha festgehalten und gefoltert. Er beschreibt zwar nicht im autobiografischen Stil seine eigene Folter, die Erzählungen beruhen jedoch großteils auf seinen grausamen Erfahrungen.

 

Buchinformationen

  • ISBN: 978-3-9503214-8-7
  • Seiten: 91
  • Autor: Victor Montoya
  • Gebundener Ladenpreis: 12,00 € (DE) / 12,30 € (AT)
€11,99
Menge:

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