Mackinger Verlag

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book

ISBN: 978-3-902964-32-8
Autor: Max Leibetseder
Seiten: 125
Preis AT: 17,90 €
Preis DE: 17,40 €

Max Leibetseder - Das Tauschgeschäft

Sind wir nicht permanent am Spieltisch des Lebens und tauschen Vorurteile aus? Wir spielen dabei mit unausgesprochenen Modellen. Wir sind ein Karussell zwischen den Stationen der epistemologischen Welt, der Welt der Ethik und der Welt der Existenz. Wir spielen mit Ungewissheit und bewegen uns zwischen Realität und Metapher. Hier werden Orest und Ödipus vorgestellt, die schuldig geworden sind. Hier wird eine Person vorgestellt, die durch alle Masken irrt; ein Clown, der am Ende einen Menschen verliert.

Sprachspiele sind geistige Pinselstriche; keine Konturen. Sie ergeben dennoch ein Bild. Dessen Konturen werden jedoch erst erzeugt; durch den Wettlauf der Möglichkeiten. Sprachspiele sind Vexierbilder, wenn man so möchte. Wir alle sind Vexierbilder, - multistabil, vielleicht …

Finde Gedankenexperimente. Wir sind eine Experimentierexistenz. Wir sind Sprachexperimente. Experimente mit Sprache und als Sprache.

Das Sprachspiel fundiert sich als Konstruktion und Legitimation unserer Existenz. Sprachspiele nehmen das Wort beim Wort. Jede Silbe zählt und jeder Akzent.

Es mag eine Logik der Beliebigkeit geben; eine Beliebigkeit der Logik gibt es nicht? Zufall ist Gleichwahrscheinlichkeit oder doch nicht? Sind auch Gesetze Zufälligkeiten des Zufalls? 

Das Sprachspiel ist ein Labor - die Werkstatt unseres Geistes – vielleicht - epistemologisch, ethisch und empathisch und existentiell …

Sind Gesetze geistige Verzerrungen des Zufalls? Biases also? Ist Metaphysik, ist Religion eine optische Täuschung? Sind geistige Verzerrungen dennoch existentiell notwendig? Halten und erhalten uns Illusionen? Sind Gesetze Phantome in der Architektur des Zufalls und implizieren alle Phantome und Illusionen Regeln und Gesetze? Könnten wir ohne Phantome über die Phantome der Anderen kommunizieren? Empathisch kommunizieren? Ist Zufall denkmöglich? Ist Kausalität nicht auch dem Zufall und allein aus existentiellen Gründen immanent? Ohne Kausalität kein Zufall; der Zufall eine contradictio in adjecto?

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